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Modul 5

Zahnfleisch

Dieses Video dient ausschließlich Informations- und Schulungszwecken. Es ersetzt nicht die Beratung oder Diagnose durch Ihren Zahnarzt oder medizinisches Fachpersonal. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Was ist Zahnfleischbluten?

Zahnfleischerkrankungen sind Entzündungen, die durch Bakterien verursacht werden, die sich im Mund ansammeln, wenn Zähne und Zahnfleisch nicht ausreichend gereinigt werden. Sie betreffen die Gewebe, die die Zähne stützen (Zahnfleisch, Haltefasern und Knochen).

Es gibt zwei Hauptstadien:

  • Gingivitis: das Anfangsstadium. Das Zahnfleisch ist gerötet, geschwollen und blutet beim Zähneputzen. Die gute Nachricht: Dieser Zustand ist bei verbesserter Mundhygiene reversibel.
  • Parodontitis: Wird eine Gingivitis nicht behandelt, kann sie in dieses schwerwiegendere Stadium übergehen. Der stützende Knochen wird nach und nach abgebaut, was dazu führen kann, dass sich Zähne lockern oder sogar ausfallen.

Zahnfleischerkrankungen treten mit zunehmendem Alter häufiger auf – mehr als 60 % der Menschen sind im höheren Lebensalter betroffen.

Warum entstehen Zahnfleischerkrankungen?

Zahnfleischerkrankungen entstehen durch eine Kombination verschiedener Faktoren:
  • Bakterielle Plaque und Zahnstein: Werden sie nicht durch gründliches Zähneputzen entfernt, können sich Bakterien ansammeln und zusammen mit Zahnstein das Zahnfleisch entzünden.
  • Rauchen: Erhöht das Risiko und beschleunigt das Fortschreiten der Erkrankung.
  • Schlecht eingestellter Diabetes: Erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Parodontitis zu erkranken.
  • Ungesunde Ernährung: Mangel an wichtigen Nährstoffen..
  • Medikamente, die den Speichelfluss reduzieren: Sie führen zu Mundtrockenheit, was Entzündungen begünstigt.
  • Stress und ein geschwächtes Immunsystem können die Zahnfleischgesundheit ebenfalls negativ beeinflussen.
Dieses Video dient ausschließlich Informations- und Schulungszwecken. Es ersetzt nicht die Beratung oder Diagnose durch Ihren Zahnarzt oder medizinisches Fachpersonal. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Welche Symptome treten auf?

Zahnfleischerkrankungen zeigen oft Warnzeichen, die leicht übersehen werden:

Zahnfleisch, das beim Putzen oder sogar spontan blutet.

Gerötetes, entzündetes oder schmerzhaftes Zahnfleisch.

Zahnfleischrückgang, wodurch die Zähne länger erscheinen oder empfindlicher werden.

Anhaltender Mundgeruch.

Bildung von Taschen zwischen Zahn und Zahnfleisch.

Zahnbeweglichkeit: Zähne können locker werden oder sich verschieben.

Es ist nicht normal, dass Zahnfleisch blutet. Auch wenn viele Menschen etwas anderes glauben, ist dies ein deutliches Anzeichen für eine Zahnfleischerkrankung.

Welche Folgen hat die Erkrankung?

Unbehandelt kann eine Zahnfleischerkrankung schwerwiegende Folgen haben:

  • Im Mund: Zahnverlust sowie Probleme beim Kauen oder Sprechen.
  • Für die Allgemeingesundheit: Erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, Verschlechterung eines Diabetes sowie Zusammenhänge mit neurodegenerativen, Atemwegs- und Nierenerkrankungen
  • Im Alltag: Einschränkungen bei der Ernährung sowie Auswirkungen auf Aussehen und Selbstwertgefühl.

Für ältere Menschen kann dies eine schlechtere Ernährung, eine verminderte Lebensqualität und eine stärkere Abhängigkeit bedeuten.

Wie wird sie behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung:

Professionelle Reinigung: Entfernung von Plaque und Zahnstein unterhalb des Zahnfleischrandes in der Zahnarztpraxis

erbesserte Mundhygiene zu Hause: Mindestens zweimal tägliches Zähneputzen sowie tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Ihr Zahnarzt kann spezielle Zahnpasten oder Mundspülungen empfehlen, die in der Regel Antiseptika wie Chlorhexidin oder Cetylpyridiniumchlorid enthalten – allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum.

Chirurgische Maßnahmen: In fortgeschrittenen Fällen können Eingriffe notwendig sein, um Zahnwurzeln gründlich zu reinigen oder verlorenen Knochen zu regenerieren.

Regelmäßige Nachsorge: Mehrmals jährliche Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Dentalhygienikerin.

Wie wird sie behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung:
  • Professionelle Reinigung: Entfernung von Plaque und Zahnstein unterhalb des Zahnfleischrandes in der Zahnarztpraxis.
  • Verbesserte Mundhygiene zu Hause: Mindestens zweimal tägliches Zähneputzen sowie tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Ihr Zahnarzt kann spezielle Zahnpasten oder Mundspülungen empfehlen, die in der Regel Antiseptika wie Chlorhexidin oder Cetylpyridiniumchlorid enthalten – allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum.
  • ReChirurgische Maßnahmen: In fortgeschrittenen Fällen können Eingriffe notwendig sein, um Zahnwurzeln gründlich zu reinigen oder verlorenen Knochen zu regenerieren.
  • Regelmäßige Nachsorge: Mehrmals jährliche Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Dentalhygienikerin.

Wann sollten Sie einen Zahnarzt oder Arzt aufsuchen?

  • Wenn Ihr Zahnfleisch blutet, schmerzt, zurückgeht oder entzündet wirkt.
  • Wenn Sie anhaltenden Mundgeruch haben.
  • Wenn sich ein Zahn locker anfühlt oder verschoben hat.
  • Wenn Ihre Zahnprothesen nicht mehr richtig sitzen oder beschädigt sind.
  • Wenn Sie Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Kauen haben.

Denken Sie daran

Blutendes, entzündetes oder schmerzhaftes Zahnfleisch sind Warnsignale, die Sie nicht ignorieren sollten. Eine frühzeitige Diagnose kann Zahnverlust verhindern und Ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern.

Ihr Zahnfleisch spricht über Ihre Gesundheit. Hören Sie darauf!

Zugang zu individuellen Lösungen

Zugang zu individuellen Lösungen

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